“Phishing”-Attacke bei Rentenversicherung

März 9, 2010 · 1 Kommentar 

Wie verschiedentlich berichtet, versuchen mal wieder Betrüger an persönliche Adress- und Bankdaten heranzukommen.

In diesem Fall nicht über gefälschte Websites, sondern auf herkömmlichem Wege über Briefe (ja, diese Dinger auf Papier in einem Umschlag :-) )

Offensichtlich wurden massenhaft Schreiben mit dem Betreff: “Überprüfung Versicherungskonto” versendet, die den Empfänger auffordern seine aktualisierten persönlichen Daten zu faxen.

Also, bitte aufpassen und faxt nicht einfach eure persönlichen Daten (auch nicht an die Deutsche Rentenversicherung bzw. an deren “Fake”).

Referenzen

Berater finden

März 4, 2010 · Kommentiere 

Ein Grundproblem, was auch diese Seite initial ausgelöst hat, ist das mangelnde Vertrauen in Versicherungs- bzw. Finanzberater.

Tut mir wirklich leid, aber mir ist noch kein Berater untergekommen, der nicht auch seine Provision im Blick gehabt hätte (was ich aber keinem vorwerfen möchte).

Allerdings fehlt mir eine Beratung, die rein auf meine Vorteile zugeschnitten ist. Eine derartige Beratung kann logischerweise nicht umsonst durchgeführt werden, denn irgendwie muss sich ein Berater (wenn nicht über Provisionen) auch sein täglich Brot verdienen.

Wer auf der Suche nach einem Finanzberater ist, wird vielleicht über die neue Website “WhoFinance” fündig.

Habt ihr dort einen Berater gefunden? Schreibt doch einen Kommentar.

Sind Banker gierig?

Februar 28, 2010 · 2 Kommentare 

Im Buch “Minimum” von Frank Schirrmacher ist ein interessanter “Versuch” beschrieben:

Es wurden drei Gruppen Studenten untersucht. Jede Gruppe besuchte ein Seminar. Die erste Gruppe besuchte das Seminar “Astronomie”, die Zweite “Wirtschaftsgeschichte des maoistischen China” und die Dritte “Ökonomie”.
Vor und nach dem Seminar mussten die Studenten einen Fragebogen ausfüllen mit der Aufgabe:

Ein PC-Laden-Besitzer bestellt zehn PCs. Bei der Lieferung stellt er fest, dass er nur eine Rechnung über neun Geräte erhalten hat.
Was wird der Käufer tun?

  1. Er bittet um Korrektur der Rechnung zu seinen Lasten
  2. Er unternimmt nichts weiter und hofft, dass der Fehler unentdeckt bleibt

Dieser Versuch geht zurück auf Robert H. Frank von der Cornell-Universität
(Die Studie “Does Studying Economics Inhibit Cooperation” kann als PDF heruntergeladen werden)

Die ersten beiden Gruppen (“Astronomie” und “Wirtschaftsgeschichte des maoistischen China”) schätzten den Verkäufer bei der ersten und zweiten Befragung überwiegend ehrlich ein.

Die dritte Gruppe jedoch (mit ihrer Einführung über ökonomisches Denken) verlor offenbar den Glauben an das Gute im Menschen.
Ebenfalls war der Prozentsatz derjenigen gestiegen, die selbst auch unehrlich handeln würden.

Lt. Schirrmacher bzw. Robert H. Frank ist es nicht die Gier, die den Wandel der moralischen Grundwerte der Studenten herbeigeführt hat. Die Studenten hatten durch das Ökonomie-Seminar vielmehr gelernt “[...] wie menschliche Austauschverhältnisse funktionieren [...]“.

Das Grundproblem ist eher:

Wenn ich so dumm bin, etwas zu tun, was moralisch richtig ist, was aber alle anderen nicht tun – verliere ich dann nicht schon dadurch, dass die anderen etwas gewinnen? (F. Schirrmacher)

Genau das ist doch der Punkt, der an den “Bankern” in letzter Zeit kritisiert wird. Sie sind eigentlich gar nicht “gierig”. Nein, sie kennen eben nur die ökonomischen Grundregeln und wenn diese angewendet werden, kommt man eben in Nachteil, wenn andere einen Vorteil bekommen.
Moral oder Ethik steht hierbei überhaupt gar nicht auf dem Programm.

Und wenn ich unsere Gesellschaft anschaue, dann bekomme ich den Eindruck als wären die Banker nur die ersten, die aus der Ökonomie ihre “moralischen” (bzw. nicht-moralischen, sondern eben ökonomischen – der Böse könnte sagen “unmoralischen”) Schlüsse ziehen.
In nächster “Generation” werden alle durch das kapitalistische Wirtschaftsdenken durchtränkt, so das jeglicher Altruismus in der Gesellschaft zum Erliegen kommt.

Eine schreckliche Vorstellung oder was meint ihr?

KFZ-Versicherungen müssen nicht langweilig sein

Februar 22, 2010 · 2 Kommentare 

Findest du das Thema Versicherungen auch so gähnend langweilig?

Das muss nicht sein, wie eine Suche bei Twitter ergab.
Da finde ich doch sofort dieses:
KFZ-Versicherung

KFZ-Versicherung: Hot! Zumindest finden das San*** und Ke***. Die offensichtlich auch noch beide gegenseitig voneinander abgeschrieben haben.

Hot! In der Tat. Ich denke, dass hinter dem Link einiges verborgen ist, was hot ist.
KFZ-Versicherungen sind es aber definitiv nicht. :-)

Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung ermöglicht Sonderkündigungsrecht

Februar 17, 2010 · 5 Kommentare 

Erhebt deine gesetzliche Krankenkasse einen Zusatzbeitrag? Prima!
Ok, eigentlich nicht wirklich prima.

Aber du bekommst damit ein Sonderkündigungsrecht. Im Grunde genommen ist die Kündigung auch die einzige Möglichkeit sich gegen Zusatzbeiträge zu wehren und damit ein Zeichen zu setzen, dass die Krankenkasse vielleicht ein wenig besser haushalten sollte.

Nach Erhalt der schriftlichen Ankündigung über den Zusatzbeitrag hast du eine Zwei-monatige Kündigungsfrist (zum Monatsende). Es genügt eine Weiterlesen

Die 5 gefährlichsten Fehlannahmen über die Private Krankenversicherung

Februar 10, 2010 · 2 Kommentare 

Durch die Zusatzbeiträge einiger gesetzlicher Krankenversicherungen geht die Diskussion Private vs. Gesetzliche Krankenversicherung wieder hoch her.

Aus vielerlei Kommentaren und Bemerkungen habe ich mal die fünf gefährlichsten Fehlannahmen zu den Privaten Krankenkassen extrahiert.

Irrtum 1: Privatpatienten werden besser behandelt

Auch gerne: “Privatpatienten bekommen die besseren Arztleistungen”

Das ist so pauschal nicht korrekt. Es kommt wie immer darauf an. Nach Einführung des sog. Basistarifs bei den Privaten Krankenversicherungen, sollte – zumindest theoretisch – eine Besserstellung der Vergangenheit angehören. Der Basistarif sichert innerhalb der Privaten Krankenversicherung die Leistungen zu, die auch die gesetzliche Krankenversicherung bietet.

Ein Besserstellung ergibt sich dennoch, wenn auch minimal, dass man z.B. in Arztpraxen behandelt wird, die eigentlich keine Patienten mehr aufnehmen. Als Privatpatient genießt man hin und wieder auch die Privilegien einer verkürzten Wartezeit (aber das hängt vom jeweiligen Arzt ab).

Wer über die Private Krankenversicherung z.B. die Chefarztbehandlung integriert hat, kann zumindest sicher sein, dass er vom Chefarzt behandelt wird ;-)
Ob das “besser” ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Privat Versicherte sollten zudem darauf achten, welche Leistungen von der Versicherung gedeckt sind und welche nicht. Hier können im Kleingedruckten Leistungen ausgeschlossen sein (z.B.: psychotherapeutische Leistungen oder Leistungen für bekannte Vorerkrankungen.

Ein grundsätzlicher Vorteil ist jedoch, dass man seinen Arzt frei wählen kann (es sei denn man hat einen Haus- oder Primärarzt-Tarif). So muss man mit einer Hauterkrankung nicht erst zum Hausarzt, um dann zum Dermatologen geschickt zu werden (wer hat sich diesen Schwachsinn eigentlich für die gesetzliche Krankenversicherung ausgedacht?). Man geht einfach direkt zum Dermatologen (und man zahlt keine Praxisgebühr (apropos Schwachsinn ;-) )

Irrtum 2: Ein Wechsel in die Gesetzliche Krankenkasse ist möglich

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Steuererklärung 2009

Februar 8, 2010 · 2 Kommentare 

So denn: Die Formulare für die Steuererklärung 2009 hat mir das Finanzamt bereits zugeschickt.

Fehlt also nur noch die Lohnsteuerbescheinigung vom Arbeitgeber und dann kann es losgehen mit der freudigen Tätigkeit der Steuererklärung für 2009. :-(

Achtung: Abgabetermin - wie immer – spätestens zum 30.05.2010. Also haltet euch ran.

Ich bin froh, dass mir das Finanzamt die Formulare tatsächlich immer noch in Papierform zuschickt.
Auch wenn ich den größten Teil der Steuererklärung mittlerweile über Elster erledige, kann ich mir auf den Formularen Notizen machen und habe gleichzeitig eine Version als Vorlage für das nächste Jahr (ohne auf Inkompatibilitäten von Elster achten zu müssen).

Wie handhabt ihr eure Steuerklärung? Mit Elster, einer anderen Software oder auf mit der guten alten Papierform?

Nachtrag vom 16.02.2010: Focus Money hat sechs Programme für die Steuererklärung getestet (WISO Sparbuch, Taxman, SteuerSparErklärung, T@x Professional, Quicksteuer Deluxe und www.steuerfuchs.de).

Die kuriosesten Versicherungen

Februar 3, 2010 · 1 Kommentar 

Die Frankfurter Rundschau hat die 12 kuriosesten Versicherungen aufgelistet.

Lesenswert und sehr witzig … was es so alles gibt.

Eine Versicherung gegen hohe Benzinpreise würde ich mir sogar noch überlegen. Aber noch besser würde mir eine Versicherung gegen unsinnige oder überflüssige Versicherungen gefallen. Kennt die jemand?

Rückstufungsrechner für KFZ-Versicherung bei warentest

Februar 2, 2010 · 4 Kommentare 

Hast du Leistungen deine KFZ-Versicherung letztes Jahr (2009) in Anspruch genommen?
Dann hast du bestimmt schon einen Brief von deiner Auto-Versicherung erhalten.
Denn die KFZ-Versicherungen sind schnell dabei den Schadensfreiheitsrabatt zurück zu stufen und höhere Beiträge zu verlangen.

Dem kann man entgehen, wenn man den Schaden selbst bezahlt. Die Rechnung allerdings ob es sich lohnt den Schaden selbst zu begleichen oder lieber die Rückstufung in Kauf zu nehmen war mir bisher immer zu schwierig.

Stiftung Warentest bietet hierfür ein Excel-Sheet zur Berechnung an.

Das Excel-Sheet ist gut gemacht und hat mir gleich eine gute Übersicht geboten.

Hat dir der Rückstufungsrechner auch geholfen? Geb doch ein kurzes Feedback.

Wann ist ein Wechsel in die Private Krankenversicherung möglich? (Beitragsbemessungsgrenze)

Januar 29, 2010 · 1 Kommentar 

Wechsel in die Private KrankenversicherungHast du genug von Zusatzbeiträgen oder ähnlichem und möchtest in die Private Krankenversicherung wechseln?

Leider kann nicht jeder einfach in die Private Krankenversicherung wechseln. Das wäre ja noch schöner. :-)

Erstmal vorweg, ob du in die Private Krankenversicherung wechseln kannst, hängt von deinem Verdienst ab und von der Versicherungspflichtgrenze, wenn du Angestellter bist. Vor einigen Jahren galt noch: Versicherungspflichtgrenze = Beitragsbemessungsgrenze.

Die Versicherungspflichtgrenze gibt das Jahreseinkommen an bis zu dem man in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist. Ist das Einkommen höher, hat man die Möglichkeit in die Private Krankenkasse zu wechseln.

(Der Beitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung ist abhängig von deinem Gehalt. Je höher dein Gehalt, je höher der Krankenkassenbeitrag. Dies ist aber nach oben gedeckelt: DAS ist die Beitragsbemessungsgrenze! Nicht verwechseln ;-) ).

JahrJahreseinkommen (in EUR)Monatseinkommen (in EUR)
201049.9504.162,50
200948.6004.050,00
200848.1504.012,50
200747.7003.975,00

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