Ineas- oder LadyCarOnline-Versicherung?

Juli 28, 2010 von stefan · 1 Kommentar 

Die beiden KFZ-Versicherer Ineas und LadyCarOnline sind von der Pleite bedroht und werden seit Juni von einer Insolvenzverwaltung geführt. Beide sind Töchterunternehmen der niederländischen International Insurance Corporation (IIC).

Bist du dort versichert (so wie mehr als 50.000 Deutsche)?

Eigentlich sollte dir in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zustehen. Jedoch bestreiten dies die betroffenen Versicherungsunternehmen. Der Rat des insolventen Versicherungsunternehmens lautet: Nicht kündigen, aber gleichzeitig eine zusätzliche Kaskoversicherung abzuschließen. :-)

Der Bund der Versicherten (BdV) erklärt eine Sonderkündigung für zulässig, ebenso raten die Verbraucherschützer dazu.

Schadenfall

Kasko-Schäden werden wohl über die Mittel der IIC gezahlt.

Wenn du jemand anderem einen Schaden zufügst, werden die Haftpflichtansprüche von der Verkehrsopferhilfe getragen. Allerdings musst du mit einem Selbstbehalt von 2.500 EUR rechnen.

Also, Versicherung kündigen (eine Musterkündigung findet sich beim Bund der Versicherten) und
zeitgleich eine neue KFZ-Versicherung suchen (Preisvergleich).

Referenzen

Versicherungspartner-Programm

Juni 24, 2010 von stefan · 1 Kommentar 

PartnerprogrammEs ist wohl nicht unentdeckt geblieben, dass die hier angebotenen Versicherungsvergleiche über Tarifcheck24 angeboten werden.
Wenn jemand hier einen Versicherungsvergleich machst und eine Versicherung abschließt, erhalte ich dafür eine Provision. Ich darf das zwar jetzt nicht in einen Stundenlohn umrechnen, sonst muss ich weinen.
:-)

Nichts desto trotz ist es mehr, als ich über Adsense jemals eingenommen habe.

Vielleicht möchtest du ebenfalls Versicherungsvergleiche anbieten oder in deiner vorhandenen Homepage einfach integrieren und damit einige Euro verdienen?
Die Vergleiche sind alle sehr einfach und schnell zu integrieren, ohne technische Vorkenntnisse?

Dann registrier dich einfach beim Partnerprogramm:


Ein Startguthaben von 5 EUR bekommst du gleich dazu.
Viel Spaß dabei!

Kommt jetzt das große Krankenkassen-Sterben?

Juni 13, 2010 von stefan · Kommentiere 

Bereits zwei Krankenkassen (die City BKK und die BKK Heilberufe) haben beim BVA (Bundesversicherungsamt) eine drohende Insolvenz gemeldet. Nach neuem Insolvenzrecht sind auch die Krankenkassen dazu verpflichtet, sonst droht ein Verfahren wegen Insolvenzverschleppung.

Die Insolvenz muss zunächst von anderen Kassen im gleichen System (hier also von den Betriebskrankenkassen) aufgefangen werden. D.h. die Versicherten werden dann wohl in einer andere BKK wechseln.

Im Jahre 1908 gab es noch 7.718 BKK, in 2006 waren es noch 138 (Wikipedia). Hinzu kommen noch die AOK (Allgemeine Ortskrankenkassen), IKK (Innungskrankenkassen), LKK (Landwirtschaftliche Krankenkassen), Ersatzkassen.
Insgesamt gab es in Deutschland 1991 mehr als 1.200 Krankenkassen. Im Jahr 2006 nur noch 253 und im Januar 2009 noch 202.

Die Tendenz ist wohl kaum zu übersehen. Die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hält eine Anzahl von 30 bis 50 Kassen ausreichend.

Auch wenn ich sonst nicht konform mit Frau Schmidt gehe, in diesem Punkt gebe ich ihr völlig recht. Der aktuelle Zustand mit hunderten von gesetzlichen Krankenversicherungen, die alle nach “Kunden” gieren und in ihren Verwaltungen Millionen verbrennen, ist untragbar und ein Teil der steigenden Gesundheitskosten.

Trauern wir den “sterbenden” Kassen also höchstens eine Krokodilsträne nach :-)

Private Krankenversicherung Test

Mai 12, 2010 von stefan · 1 Kommentar 

Der Abschluss einer Privaten Krankenversicherung (bzw. der Wechsel in die Private) will gut überlegt sein. Man sollte vorab alle Tests und Möglichkeiten in Betracht ziehen, um sich hier umfassend zu informieren. Denn ein späterer Wechsel in eine andere Private Krankenkasse kann einen teuer zu stehen kommen und ein Wechsel zurück in die Gesetzliche Krankenkasse ist sowieso nahezu ausgeschlossen.

Welche Punkte solltest du aber genau Testen?

Das hängt natürlich ganz von dir persönlich ab, aber generell solltest du auf folgende Dinge achten:

  • Tarif-Auswahl: Welchen Tarif/Welche Leistung brauche ich genau?
    • Ein-, Zwei- oder Mehrbett-Zimmer?
    • Freie Klinikwahl?
    • Chefarztbehandlung
    • Übernahme der Kosten für alternative Handlungsmethode (z.B. Homöopathie, …)?
    • Umfangreichere Kostenübernahme für Zahnarztleistungen, Kieferorthopädie?
    • Zusatzleistungen für Sehhilfen: Brillen, Kontaktlinsen?
    • Zuzahlungsfreie Massagen oder Physiotherapie?
    • Psychotherapie?
  • Beitragsstabilität: Junge Menschen bekommen extrem günstige Tarife. Lass dir unbedingt die Beitragsentwicklung des Tarifs zeigen (manche haben Steigerungsraten von 10% pro Jahr), sonst ist billig gekauft = teuer bezahlt. Tarife, die es erst wenige Jahre gibt sind daher mit Vorsicht zu genießen!
  • Bei Vorerkrankungen: Anfragen, ob die Private diese Erkrankungen übernimmt oder ausschließt.
  • Selbstbeteiligung: Bietet der Tarif/die Kasse eine Selbstbeteiligung an? Wie flexibel?
  • Beitragshöhe: Natürlich ist das eines der Hauptkriterien. Aber dies sollte nicht das einzige Kriterium sein (s. Steigerungsraten)
  • Kundenfreundlichkeit: Wie einfach ist die Abrechnung? Werden häufig Rechnungen beanstandet oder drückt die Kasse auch mal ein Auge zu?

Wo bekommt man die nötigen Infos?

Natürlich bekommst du die nötigen Informationen direkt von deinem Versicherungsberater. Da Versicherungsberater der Firma XYZ gerne Versicherungen von XYZ verkaufen, solltest du dich unbedingt unabhängig von deinem Berater informieren (und wenn es nur dazu dient, damit du ein gutes Gefühl hast).

Folgende Quellen kannst du nutzen:

  • Zum Einen kannst du natürlich direkt einen Online-Vergleich der Privaten Krankenversicherungen machen.
    Aus meiner Sicht die besten Alternative :-)
  • Generell lässt sich im Internet viel vergleichen, z.B. hier:
    • Hast du über den Online-Vergleich die Liste der möglichen Versicherungen eingeschränkt, lohnt es sich auf jeden Fall auf deren Websites Zusatzinformationen zu holen (Information über z.B. Beitragssteigerungsrate, etc. stellen die Versicherungen allerdings häufig nur auf Anfrage zur Verfügung)
    • Bewertungsportale wie z.B. Ciao oder Doyoo oder auch bei Focus Money geben Einblicke in die Zufriedenheit der Versicherungskunden.
  • Bekannte oder Freunde können einem gute Infos geben über die Kundenfreundlichkeit und den generellen Umgang der Versicherung. Unbedingt fragen!
  • Finanzzeitschriften wie z.B. Finanztest oder Focus Money veröffentlichen regelmäßig Test über die Versicherungen.

http://www.google.de/search?q=steigerungsraten+private+krankenversicherung&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

http://www.rente-finanzen-vorsorge.de/blog/private-krankenversicherung-beitragssteigerung-in-den-letzten-5-jahren/

Video: Private Krankenversicherung (Teil 4/4)

Mai 7, 2010 von stefan · 2 Kommentare 

Endlich verstehe ich, warum sich Politiker so sehr scheuen anzuerkennen, dass wir eine 2-Klassen-Medizin haben.
Und ein sehr bemerkenswertes Zitat finde ich noch im nachfolgenden Video (eine Neudefinition der 3 Ks):

“Wer sich kundig macht, wer sich kümmert und wer kämpft, der kommt in diesem [System der gesetzlichen Krankenkassen] besser weg!”

Finanzielle Bildung

Mai 5, 2010 von stefan · 1 Kommentar 

Welche Grundlage ist die Wichtigste, um sinnvolle Versicherungen abzuschließen?
Finanzielle Bildung
Wer sich mit Finanzdingen gar nicht auskennt (so wie ich vor vielen Jahren), dem kann man alles aufschwatzen. Auch Kapitallebensversicherungen als Rente, usw.

Unter RichDadEvents (das ist natürlich ein Affiliate-Link ;-) ) habe ich den Video-Grundkurs gesehen und bin ganz begeistert (auch das Interview ist sehr interessant).

Zum kostenlosen Zugang anmelden lohnt sich auf jeden Fall.
Diese Informationen hätte ich schon vor vielen Jahren gebraucht.
Überhaupt bin ich jetzt erst über das Blog RichDad.de gestolpert, was ich ebenfalls empfehlen kann.

Video: Private Krankenversicherung (Teil 3/4)

Mai 3, 2010 von stefan · 1 Kommentar 

Haben wir in Deutschland eine 2-Klassen-Medizin? Aber definitiv! Und das kommt nicht von den Ärzten. Das wird ganz klar von den Krankenkassen vorgegeben.
So gibt es für gesetzlich Versicherte eine obere Grenzverweildauer für den Krankenhausaufenthalt. Über diese Dauer hinaus bezahlt die gesetzliche Krankenkasse der Klinik kein Geld mehr. Da Kliniken ebenfalls wirtschaften müssen, versuchen die Ärzte logischerweise die Patienten entsprechend rechtzeitig zu entlasten.

Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, Patienten frühzeitig zu entlassen. Kritisch finde ich dabei nur, dass der Fokus bei der Entscheidung: “Kann der Patient heute entlassen werden?” auf einer finanziellen Grundlage beruht und nur in zweiter Linie auf dem Gesundheitszustand des Patienten.

Und solange ein Arzt für einen Privatversicherten 2-3 mal so viel Geld bekommt, wie für einen gesetzlich Versicherten, ist doch klar, dass der Privatversicherte die bessere Behandlung bekommt.

Würdet ihr nicht auch den Kunden bevorzugen, der mehr zahlt?

Video: Private Krankenversicherung (Teil 2/4)

April 28, 2010 von stefan · 1 Kommentar 

Der zweite Teil der Doku-Serie über Krankenversicherungen.

Hier geht es darum wie der Gemeinsame Bundesausschuss (im Übrigen ein Ausschuss, den ich auch noch nicht kannte) nahezu ausschließlich nach finanziellen Gesichtspunkten festlegt welche Behandlungen von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden.

Sehr interessant und treffend finde ich die Aussage, dass für gesetzlich Versicherte eine ausreichende Behandlung durchgeführt wird.
D.h. im Normalfall wird dem Patienten gar nicht erwähnt, dass es bessere Behandlungsmethoden gibt. Er bekommt als Kassenpatient eben nur die “ausreichenden” Behandlungsmethoden angeboten.
Diese “Heimlichtuerei” wird damit begründet, dass man den Patienten nicht verunsichern wolle.
Auch wenn das in Einzelfällen tatsächlich zu einer Verunsicherung führen sollte, so kommt es mir doch eher so vor als würde man als Kassenpatient einfach für dumm verkauft. Ist denn der Großteil der Patienten nicht mündig genug, um zusammen mit dem Arzt über die möglichen und die besten Behandlungsmethoden zu beraten?

Auf der anderen Seite kommt es mir manchmal als Privatpatient so vor als wäre ich beim Arzt auf einer Art Verkaufsveranstaltung. Da wird dieses und jenes angepriesen. Aber in dem Fall habe ich wenigstens die Wahl (und kann zumindest meine Bedenken und Vorlieben äußern). Das ist mir immer noch lieber, als wenn Behandlungen vor mir verheimlicht werden.

Video: Private Krankenversicherung (Teil 1/4)

April 24, 2010 von stefan · 1 Kommentar 

Auf Youtube gibt es tatsächlich auch Videos mit Inhalt. Hier ein Bericht von Sandra Maischberger über Gesetzliche Krankenversicherung vs. Private Krankenversicherung:


Weiterlesen

Suchbegriff: Unfallversicherung, Steuer, Krankenkasse, Originale

April 22, 2010 von stefan · 1 Kommentar 

Es gibt doch überraschende Suchphrasen über die Besucher auf diese Seite kommen, wie z.B. “Falsche Versicherungen”.

Hum? Ja, davon gibt es jede Menge, aber dazu kann ich jetzt nichts Konkretes sagen.

Zu anderen Suchanfragen möchte ich aber doch kurz Antworten bereitstellen:

Suchbegriff: “krankenkasse rechnung duplikat oder original”

Der Krankenkasse muss man natürlich immer das Original des Rezepts bzw. der Rechnung vorlegen. Das Duplikat ist für deine Akten bestimmt.

Ich habe 2 Mappen (eine für Originale und eine für meine Duplikate) dort lege ich die Rechnung nach dem Bezahlen rein (ich rechne mit der Krankenkasse – wenn es nicht zu teuer wird nur jährlich ab).
Auf dem Duplikat vermerke ich das Überweisungsdatum (daran kann ich auch notfalls erkennen, ob ich die Rechnung tatsächlich beglichen habe :-)
Weitere Details zu meinem Vorgehen zur Abrechnung der Kosten mit der Privaten Krankenkasse finden sich hier (Klick).

Suchbegriff: “steuererklärung 2009 unfallversicherung”

Die Unfallversicherung lässt sich als Sonderausgabe steuerlich absetzen. Allerdings sind die Sonderausgaben hier nur bis 1.500 EUR (für 2010 bis 1.900 EUR) abzugsfähig (s. a. Wikipedia).

Für die Unfallversicherung besteht noch die Möglichkeit einen Teil (in der Regel 50%) als Werbungskosten anzugeben, da die Unfallversicherung auch Schutz vor Berufsunfällen bietet (s. Arbeitsgemeinschaft Finanzen).

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