“Phishing”-Attacke bei Rentenversicherung
März 9, 2010 von stefan · 1 Kommentar
Wie verschiedentlich berichtet, versuchen mal wieder Betrüger an persönliche Adress- und Bankdaten heranzukommen.
In diesem Fall nicht über gefälschte Websites, sondern auf herkömmlichem Wege über Briefe (ja, diese Dinger auf Papier in einem Umschlag
)
Offensichtlich wurden massenhaft Schreiben mit dem Betreff: “Überprüfung Versicherungskonto” versendet, die den Empfänger auffordern seine aktualisierten persönlichen Daten zu faxen.
Also, bitte aufpassen und faxt nicht einfach eure persönlichen Daten (auch nicht an die Deutsche Rentenversicherung bzw. an deren “Fake”).
Referenzen
KFZ-Versicherungen müssen nicht langweilig sein
Februar 22, 2010 von stefan · 2 Kommentare
Findest du das Thema Versicherungen auch so gähnend langweilig?
Das muss nicht sein, wie eine Suche bei Twitter ergab.
Da finde ich doch sofort dieses:

KFZ-Versicherung: Hot! Zumindest finden das San*** und Ke***. Die offensichtlich auch noch beide gegenseitig voneinander abgeschrieben haben.
Hot! In der Tat. Ich denke, dass hinter dem Link einiges verborgen ist, was hot ist.
KFZ-Versicherungen sind es aber definitiv nicht. ![]()
Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung ermöglicht Sonderkündigungsrecht
Februar 17, 2010 von stefan · 5 Kommentare
Erhebt deine gesetzliche Krankenkasse einen Zusatzbeitrag? Prima!
Ok, eigentlich nicht wirklich prima.
Aber du bekommst damit ein Sonderkündigungsrecht. Im Grunde genommen ist die Kündigung auch die einzige Möglichkeit sich gegen Zusatzbeiträge zu wehren und damit ein Zeichen zu setzen, dass die Krankenkasse vielleicht ein wenig besser haushalten sollte.
Nach Erhalt der schriftlichen Ankündigung über den Zusatzbeitrag hast du eine Zwei-monatige Kündigungsfrist (zum Monatsende). Es genügt eine Weiterlesen
Die 5 gefährlichsten Fehlannahmen über die Private Krankenversicherung
Februar 10, 2010 von stefan · 2 Kommentare
Durch die Zusatzbeiträge einiger gesetzlicher Krankenversicherungen geht die Diskussion Private vs. Gesetzliche Krankenversicherung wieder hoch her.
Aus vielerlei Kommentaren und Bemerkungen habe ich mal die fünf gefährlichsten Fehlannahmen zu den Privaten Krankenkassen extrahiert.
Irrtum 1: Privatpatienten werden besser behandelt
Auch gerne: “Privatpatienten bekommen die besseren Arztleistungen”
Das ist so pauschal nicht korrekt. Es kommt wie immer darauf an. Nach Einführung des sog. Basistarifs bei den Privaten Krankenversicherungen, sollte – zumindest theoretisch – eine Besserstellung der Vergangenheit angehören. Der Basistarif sichert innerhalb der Privaten Krankenversicherung die Leistungen zu, die auch die gesetzliche Krankenversicherung bietet.
Ein Besserstellung ergibt sich dennoch, wenn auch minimal, dass man z.B. in Arztpraxen behandelt wird, die eigentlich keine Patienten mehr aufnehmen. Als Privatpatient genießt man hin und wieder auch die Privilegien einer verkürzten Wartezeit (aber das hängt vom jeweiligen Arzt ab).
Wer über die Private Krankenversicherung z.B. die Chefarztbehandlung integriert hat, kann zumindest sicher sein, dass er vom Chefarzt behandelt wird ![]()
Ob das “besser” ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.
Privat Versicherte sollten zudem darauf achten, welche Leistungen von der Versicherung gedeckt sind und welche nicht. Hier können im Kleingedruckten Leistungen ausgeschlossen sein (z.B.: psychotherapeutische Leistungen oder Leistungen für bekannte Vorerkrankungen.
Ein grundsätzlicher Vorteil ist jedoch, dass man seinen Arzt frei wählen kann (es sei denn man hat einen Haus- oder Primärarzt-Tarif). So muss man mit einer Hauterkrankung nicht erst zum Hausarzt, um dann zum Dermatologen geschickt zu werden (wer hat sich diesen Schwachsinn eigentlich für die gesetzliche Krankenversicherung ausgedacht?). Man geht einfach direkt zum Dermatologen (und man zahlt keine Praxisgebühr (apropos Schwachsinn
)
Irrtum 2: Ein Wechsel in die Gesetzliche Krankenkasse ist möglich
Rückstufungsrechner für KFZ-Versicherung bei warentest
Februar 2, 2010 von stefan · 4 Kommentare
Hast du Leistungen deine KFZ-Versicherung letztes Jahr (2009) in Anspruch genommen?
Dann hast du bestimmt schon einen Brief von deiner Auto-Versicherung erhalten.
Denn die KFZ-Versicherungen sind schnell dabei den Schadensfreiheitsrabatt zurück zu stufen und höhere Beiträge zu verlangen.
Dem kann man entgehen, wenn man den Schaden selbst bezahlt. Die Rechnung allerdings ob es sich lohnt den Schaden selbst zu begleichen oder lieber die Rückstufung in Kauf zu nehmen war mir bisher immer zu schwierig.
Stiftung Warentest bietet hierfür ein Excel-Sheet zur Berechnung an.
Das Excel-Sheet ist gut gemacht und hat mir gleich eine gute Übersicht geboten.
Hat dir der Rückstufungsrechner auch geholfen? Geb doch ein kurzes Feedback.
Wann ist ein Wechsel in die Private Krankenversicherung möglich? (Beitragsbemessungsgrenze)
Januar 29, 2010 von stefan · 2 Kommentare
Hast du genug von Zusatzbeiträgen oder ähnlichem und möchtest in die Private Krankenversicherung wechseln?
Leider kann nicht jeder einfach in die Private Krankenversicherung wechseln. Das wäre ja noch schöner. ![]()
Erstmal vorweg, ob du in die Private Krankenversicherung wechseln kannst, hängt von deinem Verdienst ab und von der Versicherungspflichtgrenze, wenn du Angestellter bist. Vor einigen Jahren galt noch: Versicherungspflichtgrenze = Beitragsbemessungsgrenze.
Die Versicherungspflichtgrenze gibt das Jahreseinkommen an bis zu dem man in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist. Ist das Einkommen höher, hat man die Möglichkeit in die Private Krankenkasse zu wechseln.
(Der Beitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung ist abhängig von deinem Gehalt. Je höher dein Gehalt, je höher der Krankenkassenbeitrag. Dies ist aber nach oben gedeckelt: DAS ist die Beitragsbemessungsgrenze! Nicht verwechseln
).
| Jahr | Jahreseinkommen (in EUR) | Monatseinkommen (in EUR) |
|---|---|---|
| 2010 | 49.950 | 4.162,50 |
| 2009 | 48.600 | 4.050,00 |
| 2008 | 48.150 | 4.012,50 |
| 2007 | 47.700 | 3.975,00 |
Weiterlesen
Zeit zur Abrechnung mit der Privaten Krankenkasse
Januar 27, 2010 von stefan · 1 Kommentar
Jetzt wird abgerechnet. ![]()
Wie viele andere auch, sammle ich über das Jahr hinweg die Belege, Arztrechnungen bzw. Rezepte für die Private Krankenkasse.
Am Anfang des Folgejahres (also jetzt) überprüfe ich, ob es sich lohnt die Rechnungen einzureichen (je nachdem ob die Rechnungssumme über der möglichen Beitragsrückerstattung liegt – was sie übrigens tut).
Also, trage ich alle Belege zusammen, erstelle eine Übersicht für die Krankenversicherung (und letztendlich auch für mich) und schicke sie dann der Versicherung zu.
Die Zusammenstellung der Belege ist für mich ähnlich unterhaltsam wie die Steuererklärung. Ich denke, das geht nicht nur mir so.
Ich habe einen effizienten Weg gefunden, die Abrechnung mit der Privaten Krankenkasse abzuwickeln, ohne dabei Mr. Buchhalter des Jahres werden zu müssen.
Mein Vorgehen und auch das Muster (Excel-Vorlage) findest du im Tool-Verzeichnis.
Solltest du nicht privat krankenversichert sein, dürfte dich das Thema kaum interessieren.
Aber vielleicht möchtest du ja in die Private Krankenversicherung wechseln. Dann vergleiche unbedingt die Krankenversicherungen!
Sparen durch Optimierung der Versicherungen
Januar 26, 2010 von stefan · 1 Kommentar
Lt. Presseportal wollen 41 Prozent der Bundesbürger dieses Jahr an ihren Versicherungen sparen.
Oder wie es im Presseportal heißt: “optimieren” ![]()
Besonders schön finde ich auch den Satz: “[...]Für viele Bundesbürger bleibt das Thema Finanzen im Jahr 2010 eine Herausforderung.[...]”
Dem kann ich mich nur anschließen. Das Thema Versicherungen und Finanzen ist eine echte Herausforderung. Aber was bleibt uns “Normalsterblichen” anderes übrig als uns dem Thema zu stellen. Ich jedenfalls bringe Ordnung in meine Versicherungen. Mit der KFZ-Versicherung habe ich bereits angefangen. Als nächstes kommt die Wohngebäude- und die Hausrat-Versicherung an die Reihe.
Ich halte euch auf dem Laufenden.
Lebensphasenrechner
Januar 22, 2010 von annabelle · Kommentiere
Außer meinem – zugegeben recht naiven – Online-Versicherungs-Wizard, gibt es von FinanceScout24 einen recht coolen (und natürlich wesentlich umfangreicheren) Lebensphasenrechner.
Hier werden nicht nur Versicherungen, sondern auch Vorsorge und Finanzen empfohlen.
Leider muss man dafür einen (kostenlosen) Account eröffnen. Ich habe es nicht bis zum Ende durchgespielt und kann daher zum Ergebnis nichts sagen.
Hast du es ausprobiert? Dann kommentiere doch etwas zum Ergebnis.
Schwarze Liste wird “outgesourced”
Januar 18, 2010 von stefan · 1 Kommentar
Offensichtlich haben die Beschwerden der Datenschützer wenigstens ein wenig gebracht (s. FTD).
Die Schwarze Liste (auch bekannt unter: HIS – Hinweis- und Informationssystem) des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wird künftig von einem externen Dienstleister verwaltet.
Die Schwarze Liste umfasst ca. 10 Mio. Einträge (z.B. über häufige Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen).
Ich bin gespannt wie der externe Dienstleister (gefordert waren an den insbesondere Auskunftei-Erfahrung) nun damit umgehen wird.


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