Video: Private Krankenversicherung (Teil 2/4)

April 28, 2010 1 Kommentar 

Der zweite Teil der Doku-Serie über Krankenversicherungen.

Hier geht es darum wie der Gemeinsame Bundesausschuss (im Übrigen ein Ausschuss, den ich auch noch nicht kannte) nahezu ausschließlich nach finanziellen Gesichtspunkten festlegt welche Behandlungen von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden.

Sehr interessant und treffend finde ich die Aussage, dass für gesetzlich Versicherte eine ausreichende Behandlung durchgeführt wird.
D.h. im Normalfall wird dem Patienten gar nicht erwähnt, dass es bessere Behandlungsmethoden gibt. Er bekommt als Kassenpatient eben nur die “ausreichenden” Behandlungsmethoden angeboten.
Diese “Heimlichtuerei” wird damit begründet, dass man den Patienten nicht verunsichern wolle.
Auch wenn das in Einzelfällen tatsächlich zu einer Verunsicherung führen sollte, so kommt es mir doch eher so vor als würde man als Kassenpatient einfach für dumm verkauft. Ist denn der Großteil der Patienten nicht mündig genug, um zusammen mit dem Arzt über die möglichen und die besten Behandlungsmethoden zu beraten?

Auf der anderen Seite kommt es mir manchmal als Privatpatient so vor als wäre ich beim Arzt auf einer Art Verkaufsveranstaltung. Da wird dieses und jenes angepriesen. Aber in dem Fall habe ich wenigstens die Wahl (und kann zumindest meine Bedenken und Vorlieben äußern). Das ist mir immer noch lieber, als wenn Behandlungen vor mir verheimlicht werden.

Video: Private Krankenversicherung (Teil 1/4)

April 24, 2010 1 Kommentar 

Auf Youtube gibt es tatsächlich auch Videos mit Inhalt. Hier ein Bericht von Sandra Maischberger über Gesetzliche Krankenversicherung vs. Private Krankenversicherung:

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Musterschreiben zur Kündigung der Krankenversicherung wegen Zusatzbeitrag

März 11, 2010 5 Kommentare 

Vorlage zur Kündigung der Krankenversicherung (© smartgfx / photocase.com)Offensichtlich scheinen doch einige Versicherte ihrer Krankenkasse aufgrund der Erhebung des Zusatzbeitrags kündigen zu wollen.

Nun, da ich dir ja bei der langweiligen Verwaltung etwas zur Hand gehen will, findest du ein Online-Formular unter Musterschreiben zur Kündigung der Krankenversicherung wegen Zusatzbeitrag. Zusätzlich findest du dort auch eine Vorlage als Word-Dokument.

Das Online-Formular ist umgezogen!! Bitte hier schauen!

Wenn du jedoch einfach nur nach einer neuen Privaten Krankenversicherung schauen willst, dann kannst du einfach unverbindlich vergleichen!

Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung ermöglicht Sonderkündigungsrecht

Februar 17, 2010 7 Kommentare 

Erhebt deine gesetzliche Krankenkasse einen Zusatzbeitrag? Prima!
Ok, eigentlich nicht wirklich prima.

Aber du bekommst damit ein Sonderkündigungsrecht. Im Grunde genommen ist die Kündigung auch die einzige Möglichkeit sich gegen Zusatzbeiträge zu wehren und damit ein Zeichen zu setzen, dass die Krankenkasse vielleicht ein wenig besser haushalten sollte.

Nach Erhalt der schriftlichen Ankündigung über den Zusatzbeitrag hast du eine Zwei-monatige Kündigungsfrist (zum Monatsende). Es genügt eine Weiterlesen

Die 5 gefährlichsten Fehlannahmen über die Private Krankenversicherung

Februar 10, 2010 10 Kommentare 

Durch die Zusatzbeiträge einiger gesetzlicher Krankenversicherungen geht die Diskussion Private vs. Gesetzliche Krankenversicherung wieder hoch her.

Aus vielerlei Kommentaren und Bemerkungen habe ich mal die fünf gefährlichsten Fehlannahmen zu den Privaten Krankenkassen extrahiert.

Irrtum 1: Privatpatienten werden besser behandelt

Auch gerne: “Privatpatienten bekommen die besseren Arztleistungen”

Das ist so pauschal nicht korrekt. Es kommt wie immer darauf an. Nach Einführung des sog. Basistarifs bei den Privaten Krankenversicherungen, sollte – zumindest theoretisch – eine Besserstellung der Vergangenheit angehören. Der Basistarif sichert innerhalb der Privaten Krankenversicherung die Leistungen zu, die auch die gesetzliche Krankenversicherung bietet.

Private Krankenversicherung, Patientenablage (© Dot.ti Photocase.com)Ein Besserstellung ergibt sich dennoch, wenn auch minimal, dass man z.B. in Arztpraxen behandelt wird, die eigentlich keine Patienten mehr aufnehmen. Als Privatpatient genießt man hin und wieder auch die Privilegien einer verkürzten Wartezeit (aber das hängt vom jeweiligen Arzt ab).

Wer über die Private Krankenversicherung z.B. die Chefarztbehandlung integriert hat, kann zumindest sicher sein, dass er vom Chefarzt behandelt wird ;-)
Ob das “besser” ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Privat Versicherte sollten zudem darauf achten, welche Leistungen von der Versicherung gedeckt sind und welche nicht. Hier können im Kleingedruckten Leistungen ausgeschlossen sein (z.B.: psychotherapeutische Leistungen oder Leistungen für bekannte Vorerkrankungen.

Ein grundsätzlicher Vorteil ist jedoch, dass man seinen Arzt frei wählen kann (es sei denn man hat einen Haus- oder Primärarzt-Tarif). So muss man mit einer Hauterkrankung nicht erst zum Hausarzt, um dann zum Dermatologen geschickt zu werden (wer hat sich diesen Schwachsinn eigentlich für die gesetzliche Krankenversicherung ausgedacht?). Man geht einfach direkt zum Dermatologen (und man zahlt keine Praxisgebühr (apropos Schwachsinn ;-) )

Irrtum 2: Ein Wechsel in die Gesetzliche Krankenkasse ist möglich

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Wann ist ein Wechsel in die Private Krankenversicherung möglich? (Beitragsbemessungsgrenze)

Januar 29, 2010 6 Kommentare 

Wechsel in die Private KrankenversicherungHast du genug von Zusatzbeiträgen oder ähnlichem und möchtest in die Private Krankenversicherung wechseln?

Leider kann nicht jeder einfach in die Private Krankenversicherung wechseln. Das wäre ja noch schöner. :-)

Erstmal vorweg, ob du in die Private Krankenversicherung wechseln kannst, hängt von deinem Verdienst ab und von der Versicherungspflichtgrenze, wenn du Angestellter bist. Vor einigen Jahren galt noch: Versicherungspflichtgrenze = Beitragsbemessungsgrenze.

Die Versicherungspflichtgrenze gibt das Jahreseinkommen an bis zu dem man in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist. Ist das Einkommen höher, hat man die Möglichkeit in die Private Krankenkasse zu wechseln.

(Der Beitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung ist abhängig von deinem Gehalt. Je höher dein Gehalt, je höher der Krankenkassenbeitrag. Dies ist aber nach oben gedeckelt: DAS ist die Beitragsbemessungsgrenze! Nicht verwechseln ;-)).

JahrJahreseinkommen (in EUR)Monatseinkommen (in EUR)
201049.9504.162,50
200948.6004.050,00
200848.1504.012,50
200747.7003.975,00

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Zeit zur Abrechnung mit der Privaten Krankenkasse

Januar 27, 2010 1 Kommentar 

Jetzt wird abgerechnet. :-)

Wie viele andere auch, sammle ich über das Jahr hinweg die Belege, Arztrechnungen bzw. Rezepte für die Private Krankenkasse.

Am Anfang des Folgejahres (also jetzt) überprüfe ich, ob es sich lohnt die Rechnungen einzureichen (je nachdem ob die Rechnungssumme über der möglichen Beitragsrückerstattung liegt – was sie übrigens tut).

Also, trage ich alle Belege zusammen, erstelle eine Übersicht für die Krankenversicherung (und letztendlich auch für mich) und schicke sie dann der Versicherung zu.

Die Zusammenstellung der Belege ist für mich ähnlich unterhaltsam wie die Steuererklärung. Ich denke, das geht nicht nur mir so.
Ich habe einen effizienten Weg gefunden, die Abrechnung mit der Privaten Krankenkasse abzuwickeln, ohne dabei Mr. Buchhalter des Jahres werden zu müssen.

Mein Vorgehen und auch das Muster (Excel-Vorlage) findest du im Tool-Verzeichnis.

Private Krankenversicherungen vergleichenSolltest du nicht privat krankenversichert sein, dürfte dich das Thema kaum interessieren.
Aber vielleicht möchtest du ja in die Private Krankenversicherung wechseln. Dann vergleiche unbedingt die Krankenversicherungen!

Zusatzbeiträge für gesetzliche Krankenversicherung

Dezember 10, 2009 1 Kommentar 

Die gesetzlichen Krankenkassen haben für 2010 wieder Zusatzbeiträge angekündigt, um die Geldlöcher nicht noch weiter aufzureißen (immerhin kämpfen die Krankenversicherungen um Löcher in Milliardenhöhe).

Da sich die Kassen nicht darum reißen, die Einkommen der Versicherten zu überprüfen, wird die Erhöhung wahrscheinlich bei 8 EUR bleiben. Hierdurch sind natürlich wieder Geringverdiener besonders betroffen. Und diese haben nicht mal die Möglichkeit in die Private Krankenversicherung zu wechseln.

Arbeitnehmer mit einem Verdienst über 49.950 EUR / Jahr können sich privat krankenversichern (Versicherungspflichtgrenze ab 2010).
Aber auch die Privaten werden ihre Beiträge erhöhen. Da ein späterer Wechsel der Privaten Krankenversicherung mühevoll ist, sollte man vor Abschluss der Versicherung prüfen wie die letzten jährlichen Beitragssteigerungen ausgefallen sind. Ansonsten schwindet der günstige Beitrag über die Jahre schnell dahin.

Übrigens hast du durch eine Beitragserhöhung der gesetzlichen Krankenkasse ein Sonderkündigungsrecht. Ein Vergleich der Kosten und ein Wechsel zur Privaten Krankenversicherung ist demnach auf jeden Fall überlegenswert.

Hier kannst du direkt und unabhängig Private Krankenversicherungen vergleichen.

Referenzen

Gesetzliche Krankenkasse erhöht Beiträge

August 26, 2009 Kommentiere 

Die erste Kasse nutzt die Möglichkeit des Gesundheitsfonds zusätzliche Gelder über die Mitglieder einzuziehen.

Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln erhebt rückwirkend ab dem 1. Juli für ihre 30.000 Mitglieder einen Zuschlag.

Den Mitgliedern steht ein Sonderkündigungsrecht zu.
Da hilft nur der Wechsel in die Private Krankenversicherung (Mach jetzt den Vergleich).

Schweinegrippe Impfung

August 4, 2009 Kommentiere 

Wer gesetzlich versichert ist, hat es im Falle der Schweinegrippe-Impfung gut. Denn die zahlt die Versicherung. Bzw. die gesetzlichen Krankenversicherungen versuchen aktuell sich das Geld vom Bund oder den Ländern wieder zu holen.

Die privaten Krankenversicherungen beteiligen sich ebenfalls an den Kosten entsprechend ihrem Versicherungsanteil an der Finanzierung.

Bevor aber alle losrennen und sich impfen lassen, es gibt auch Nebenwirkungen.

Nachtrag vom 06.08.2009: Offensichtlich scheint hier das letzte Wort noch nicht gesprochen (Schweinegrippe-Streit auf Spiegel-Online)

Nachtrag vom 26.08.2009: Na, das hat sich doch zu einem ausgesprochenen Sommerloch-Thema entwickelt. Lt. Gesundheit, Medizin und Fitness müssen sich nur noch Bund und Länder über die Kostenaufteilung klar werden. Immerhin geht die Diskussion nicht darum, ob Sie dem Patienten (zumindest nicht direkt) aufgebürdet werden.

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