Private Krankenversicherung für Studenten – Was muss beachtet werden?

September 26, 2011 Kommentiere 

Spätestens nach dem Abitur stellt sich für angehende Studenten die Frage nach einer Krankenversicherung. In den gesetzlichen Krankenversicherungen bleiben Kinder nur bis zum 25. Lebensjahr über die Familienversicherung krankenversichert. Auch Studenten, die mehr als 400 Euro pro Monat verdienen, müssen sich selbst versichern. Private Krankenversicherungen bieten häufig bessere und umfangreichere Leistungen an, aber sind deshalb auch die Beiträge höher?

Die Kosten einer privaten Krankenversicherung

Im Gegenteil, die Beiträge für die private Krankenversicherung Studenten sind meistens günstiger als eine gesetzliche Absicherung. Studenten, die das 13. Fachsemester überschritten haben oder das 30. Lebensjahr erreicht haben, zahlen durchschnittlich 135 Euro monatlich, wenn sie gesetzlich versichert sind.
Private Versicherer setzen die Grenze erst ab dem 34. Lebensjahr fest und die monatlichen Beiträge liegen bei ca. 75 Euro. Es gibt zahlreiche günstige Angebote für Studenten, aber auch wenn die Beiträge höher sind, kann es sich lohnen, denn meistens ist dann das Leistungsangebot umfangreicher.

Die Vorteile einer privaten Absicherung für Studenten

Für viele Studenten ist das Abschließen einer privaten deshalb eine sinnvolle Alternative zur gesetzlichen Versicherung, weil bei einer privaten Absicherung weder Praxisgebühren, noch Vorauszahlungen erforderlich sind. Auch die in der gesetzlichen Versicherung häufigen Leistungskürzungen gibt es bei privaten Versicherungen nicht. Weitere Vorteile sind der BAföG – Zuschuss, den man zur privaten Krankenversicherung erhalten kann und die Beitragsrückerstattung. Wenn innerhalb eines Jahres keine Arztkosten wurden oder die Kosten unter dem Betrag der Selbstbeteiligung liegen, wird der Beitrag zurückerstattet. Die attraktiven Studententarife werden bis zum 34. Lebensjahr zugesichert und nach dem abgeschlossenen Studium kann man problemlos wieder in eine gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren.

Was passiert nach dem Studium?

Möchte man nach dem Studium nicht in eine gesetzliche Krankenversicherung zurückwechseln, können auch einzelne Leistungen in Form von Zusatzversicherungen weitergeführt werden. Wenn man die Jahresarbeitsentgeltgrenze erreicht und wieder in eine private Krankenversicherung eintreten möchte, kann man die zusätzlichen Leistungen problemlos integrieren. Erst mit der Exmatrikulation und dem Beginn eines Arbeitsverhältnisses enden die Tarife der privaten Krankenversicherung für Studenten.

Bevor man sich als Student einen Vertrag bei einer privaten Krankenversicherung abschließt, sollte man sich ausgiebig über Angebote informieren. Der Leistungsumfang und das Preis-Leistungsverhältnis können von Anbieter zu Anbieter stark variieren, deshalb lohnt sich meistens ein Private Krankenversicherung Vergleich. Im Internet gibt es Webseiten, die kostenlos Beiträge berechnen und alle Tarife und Leistungen finden und auflisten.

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